Luxusimmobilien im Oberengadin: Was den Markt in St. Moritz zu einem der teuersten der Welt macht, mit Maximilian Stamm
Shownotes
In der neuen Folge des Resolve Podcasts spricht Jonas Eckl, Regionaldirektor Deutschschweiz & Ticino, mit Maximilian Stamm, Managing Partner von Engel & Völkers St. Moritz, über einen der exklusivsten Immobilienmärkte der Welt. Maximilian Stamm ist im Oberengadin aufgewachsen, sammelte internationale Erfahrung in England, den USA und Spanien sowie in der Beratung für Luxuskonsumgüter, bevor er zu Engel & Völkers kam und heute als Managing Partner die Lizenz für das Oberengadin führt.
Im Gespräch erläutern sie, was den Markt in St. Moritz so besonders macht: Preise, die sich im Prime-Segment auf dem Niveau von Monaco und Hongkong bewegen, und eine Bewertungslogik, die sich von der klassischen Immobilienbewertung löst. Thematisiert werden die unterschiedlichen Käufersegmente, vom einheimischen Markt bis zur internationalen Ultra-High-Net-Worth-Klientel, sowie die Bedeutung der Beschränkungen für ausländisches Wohneigentum, die die Knappheit und damit den Wert erstklassiger Objekte treiben.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung vom reinen Wintersportort zum Ganzjahresstandort. Klimatische Veränderungen, aktuelle Megatrends und eine wachsende Sommersaison führen dazu, dass immer mehr Kunden das Oberengadin zum Lebensmittelpunkt machen. Zugleich beleuchten Host und Gast, wie Community, Exklusivität und internationale Sichtbarkeit die Preisentwicklung prägen. Eine sachliche und einordnende Folge für alle, die den oberen Rand des Schweizer Immobilienmarktes verstehen und die Mechanismen hinter einem der teuersten Standorte der Welt nachvollziehen möchten.
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen zum neuen Resolve-Podcast heute aus dem wunderschönen Engadin.
00:00:05: Wir sitzen heute in St.
00:00:06: Moritz, noch mit sonnigen Wetter.
00:00:11: Heute bei mir Maximilian Stamm.
00:00:14: Herzlich Willkommen!
00:00:15: Danke dass ihr die Zeit nimmst für uns.
00:00:18: Maximilian ist Owner von Englert Völkers in Sankt Moritz.
00:00:22: wir werden also ein bisschen über die Immobilien natürlich in Sarkmoritz sprechen Luxussegment.
00:00:28: Aber Maximilian hat auch eine sehr interessante Laufbahn, wo wir ein bisschen darauf eingehen möchten.
00:00:35: Herzlich willkommen!
00:00:36: Vielen Dank!
00:00:37: Freut mich so weiter zu dürfen.
00:00:40: Maximilian du bist hier aus der Region geboren und aufgewachsen?
00:00:45: Du hast aber auch international eine kleine, eigentlich große Runde gemacht.
00:00:49: Magst du uns ein bisschen mal erzählen wie es dazu gekommen ist?
00:00:53: Wie ist das auch hier in der Region aufzuwachsen als Kind und was hat dich dann schlussendlich ins Ausland gezogen?
00:00:59: Ja sehr gerne!
00:01:00: Das ist tatsächlich, ursprünglich deutscher denn meiner Mutter zu meinem Stiefvater der Sankt Moritzer war als Achtneunjährige gezogen und dann das Glück gehabt, hier diese wunderbare Zeit verbringen zu können im Lüzeum zur Schule zu gehen.
00:01:19: Meine Frau nennt es die Skischule.
00:01:21: Das ist sozusagen ein Internat auf der Skipiste an der Sképiste, was natürlich etwas ganz Besonderes ist.
00:01:29: Sicherlich auch als Kontext für den ganzen Podcasts – das enge Dien, wir reden immer viel vom Prime und Luxus und Glitz und Glam.
00:01:39: Als allererstes ist es für mich, und sicherlich auch das Rückgrat des ganzen Themas hier oben ein Ort von unglaublicher natürlicher Schönheit.
00:01:49: Wir haben auf über siebzehnt hundert bzw.
00:01:51: achtzehnhundert Metern Höhe ein sehr untypisch breites Tal mit der konsekutiven Seenlandschaft aber einfach diese unglaublichen Panoramen auf der einen Seite mit sich bringen, die eben alten sehr untypisch sind oder wirklich sehr selten zu finden sind.
00:02:09: Auf dieser Höhe und zum anderen auch aufgrund der Höhe diese etwas brutalistische Natur mit viel Stein und alles was hier an Fauna gedeiht hat eine gewisse Brutalität, eine gewissen Härte vom Encian bis zur Lärche.
00:02:29: das ist alles sehr besonders Teil der großen Faszination.
00:02:35: Auch Teil dessen, was mich wieder zurückgezogen hat vor allem anderen wo wir sich nicht auch noch draufgreifen
00:02:41: kommen.
00:02:41: Ich glaube die Leute sind doch sehr bodenständig also nicht so abgehoben wie man das vielleicht von außen manchmal wahrnimmt.
00:02:48: Ja auch da ist die Natur etwas was unglaublich verbindet.
00:02:51: Also am Ende des Tages die Person die viel Zeit hier oben verbringen ist.
00:02:54: auch diese Naturverbundenheit und die Passion für diese besondere Schönheit ist sicherlich eine der ganz großen Motivationen für alles, was hier oben passiert.
00:03:06: Und trotzdem hast du dich irgendwann mal entschieden die Region zu verlassen?
00:03:11: Ich
00:03:11: denke für jeden ist es irgendwo mal ganz gut aus dem Tal zu kommen und so war's dann bei mir auch für die weiterführende Schulkarriere der Fall und wurden dann sehr anglosaxisch geprägt mit Universitäten zwischen England und den USA und dann auch Spanien, die mich sicherlich... sehr geprägt haben.
00:03:33: Mein Wesen ist recht anglo-saxisch, ich würde auch sagen dass mein Ansatz zu meiner Tätigkeit als Immobilienberater sehr anglosaxisch geprägte ist.
00:03:43: Ich empfinde immer so der Nordstern sind tatsächlich die USA und ich würde es mir... ich träume es nachts das wir auch in Europa zwischen zwei Immobiliendagenten die Immobilientransaktionen durchführen könnten.
00:03:55: Eine USA traditionell immer der Verkäufer und Erkäufe einordigen, die am Ende des Tages den Deal strukturieren wirklich scherz beiseite ich finde es tatsächlich eine extrem förderliche Struktur auch im Zusammenhang wiederum dann mit euren Rollen und Resolve was Finanzierung angeht das verschiedene Themen angeht was die Abarbeitung von Themen angehen sind die Emotionalitäten heraus bringt einem dazu dass man auf einen Punkt kommen kann und um dies strukturiert Und genau, ich hatte dann aber eigentlich eine familiäre Vorbelastung zu den Immobilien.
00:04:29: Mein leiblicher Vater war Architekt- und Interior Designer, hat tolle Häuser gebaut in vielen Luxusstandorten und habe mich schon von jüngsten Jahren irgendwie geprägt nicht in ein Immobilie reinzulaufen ohne zu festzustellen welche Orientierung und was sonst noch so alles so hinter ist.
00:04:46: Architektonisch und möglicherweise bewertungstechnisch dahinter steckt.
00:04:50: also das war es ein bisschen bei der DNA eigentlich nach einem Geschichts- und Wirtschaftsstudium erst so ein bisschen in das chantäische Marketing relativ immobilien befreit, obwohl eben das Thema für mich immer präsent war.
00:05:06: Und dann hin zu Luxuskonsumgütern.
00:05:08: im Endeffekt und vor allem nach dem Master habe ich einige Jahre vor einer Beratungsfirma in London gearbeitet und habe mich ganz spezifisch auf Luxuskonsumgüter, also von den großen Konglomeraten aber auch spannende Projekte in den Auktionshäusern und so verschiedene andere Themen gewidmet.
00:05:26: Wie jedes Beratungen zu reden haben wir uns natürlich auch ein bisschen um die Öl- und Tabak- und Alkoholindustrie gekümmert.
00:05:33: das muss man so ein bisschen mitnehmen.
00:05:36: Ich hab dann sehr viel internationales mitgenommen tatsächlich im Asien, Südamerika Projekten für diese Firmen geführt immer auf einem relativ hohen strategischen Ebene, aber eigentlich immer um Konsumenten-Kohorten und andere Fragen zu beantworten.
00:05:51: Dann kam die Kinder, die ersten Kinder waren für mich gleich Zwillinge, dann ging es darum sich zu satteln und nicht mehr irgendwie drei Monats Jobs in Indien, Vietnam oder Chile anzunehmen.
00:06:00: Das konnte man sich so umzuorientieren.
00:06:05: Und dann war eigentlich ein bisschen die Überlegung, welche Richtung kann's gehen?
00:06:10: ganz strategisch annual Völkers als Unternehmen aufgepoppt, wo diese zwei Welten so ein bisschen zusammenkommen.
00:06:14: Auf der einen Seite die Luxuspositionierung der Branden und auf der anderen Seite das Thema Immobilien was eben mir doch sehr nah war und hatte dann auch die aller langen Kontakte in dem Unternehmen oder hatte die Möglichkeit eh auf ein sehr spannendes Thema direkt zu kommen.
00:06:30: Das war damals die Restrukturierung des Themas Private Office.
00:06:33: es gab einen Fokussierte Gruppe von Agenten innerhalb des Netzwerks in premium Standorten, die miteinander schon das Private-Office formiert hatten.
00:06:43: Also Dienstleistungen gegenüber Ultra-Einheit-Wolf-Kunden und den Zusammenschluss darin.
00:06:49: Aber aufgrund des massiven Wachstums, des Angular-Folkers-Netzwerks mit dem Franchise-System ist das Ganze so ein bisschen unter die Räder gekommen in seine alten Form und wo man datiert dieses neu zu konzipieren.
00:07:01: So dass es franchisefreundlicher und mehr integriertraum gebaut werden kann und durfte das dann erst als beratend und dann als Head of Business Development ins Unternehmen einführen.
00:07:13: Ich habe dann auch die ehemäher Head-Position des Private Offices übernommen.
00:07:19: für einige Jahre, was wirklich sehr spannende Aufgabe war – sehr eng mit den nordamerikanischen Märkten zusammengearbeitet.
00:07:25: Aber auch von Dubai die ganzen europäischen Märkte dieses Netzwerk innerhalb des Netzwerks aufbauen dürfen.
00:07:32: Diensteleistung innerhalb das Netzwerk waren eine Zeit für mich verantwortlich zu übernehmen in einem Markt Und aufgrund meiner anglo-sextrischen Belastung habe ich dann die sehr spannende Aufgabe übernommen, England in UK und London zu positionieren.
00:07:50: Was wir auch einige Jahre sehr erfolgreich in der Verfügung gemacht haben als dass wir einen spannenden und erfolgreichen Nucleus aufgebaut hatten.
00:07:58: Dann kam uns – kann man nicht anders sagen – das Labor gab aber mit so ein bisschen in die Quere.
00:08:03: Der Fokus war ganz klar auf den Nondorms!
00:08:05: Was ist das?
00:08:06: Non-Norms ist eine Taxstruktur, die es in den UK gab.
00:08:11: Das man sozusagen resident but not domiciled.
00:08:14: Es ist hier ein besonderes Taxschul.
00:08:16: Also was die denen dann übernommen haben... ...was viele Ausländer genutzt haben und damit endlich auch unsere Kundenkoorte war.
00:08:24: Dann haben wir gemeinschaftlich mit dem Board und Pernierer entschieden, den UK Case ein bisschen einzufrieren bzw nicht wirklich mehr großartig wachsen zu lassen.
00:08:34: Und dann habe ich mit viel Glück und Gesprächen innerhalb des Headquarters in Hamburg.
00:08:40: Es ist diese unglaublich herausfordernde und ehrenvolle Aufgabe bekommen, das Fan-Chase hier übernehmen zu dürfen.
00:08:48: Und so sitze ich nun hier seit fast drei Jahren, seitdem ich die Lizenz vernommen habe und eigentlich bis zum Ende der Jahre von in die Rolle rein rotiert.
00:09:00: Spannend, sehr gut.
00:09:01: Ich glaube vom Ultra Heinerdorth Kunden hast ich wahrscheinlich auch genug, das heißt habe ich es so perfekt ausgestattet.
00:09:12: Ich glaub nicht dass viel Glück im Spiel war sondern ich glaube das ist ein super Match.
00:09:17: Wie funktioniert denn der Markt im Speziellen?
00:09:21: Was suchen Käufer oder Interessenten in St.
00:09:24: Moritz?
00:09:24: was sind das für für Kunden, wie muss ich mir das vorstellen?
00:09:30: Also man muss ganz klar segmentieren.
00:09:34: Es gibt doch verschiedenste verschiedene Assurance und wir versuchen auch mit meinem Büro mit dem Englisch-Workers Standort hier und den vier plus einen Agent wirklich den gesamten Markt abzudecken.
00:09:47: Wir empfinden dass sich doch das eine oder andere Bediesleistungs-Ökosystem extrem auf dieses Top End, der jetzt erst in einen Old Town at Worth irgendwo fokussiert hat.
00:09:57: Mir ist es wahnsinnig wichtig hervorzureben, dass wir auch Vereinheimische und Vermietungen und alles abdecken.
00:10:04: Im Ende des Tages hat jede größere Stadt irgendwo ihren Zweitwohlsitz markt?
00:10:11: Ich würde zum Beispiel sagen München, Kitzbühel... London hat die Cotswolds!
00:10:18: Aber dann gibt's immer noch so Die Ausreißer, die also nicht nur der Zweitwohnsitzstandort einer größeren Stadt sind sondern tatsächlich so Global Hubs.
00:10:31: Und dann muss man sagen ganz eindeutig... Nein, Katte war
00:10:35: absolut der.
00:10:36: Ich
00:10:37: spare jetzt eine großen Exkurs in die Historie von St.
00:10:39: Moritz.
00:10:40: und wie ist das?
00:10:41: The Birthplace of Winter Sports und Wecken von Herrn Badroth im Kulm Hotel, die den englischen Gentry hochgebracht haben und wie das alles zustande kamen.
00:10:50: Aber diese Geschichten kann man sich ja anderswo zu Gemüte führen.
00:10:54: es ist sehr spannend und es ist tatsächlich so.
00:10:56: Luftkoort wurde einer der ersten Sportorte nicht ohne Grund Bedeutet.
00:11:02: also, um zur Frage zurückzuerkulieren.
00:11:05: Es ist tatsächlich neben dem, dass wir immer noch einen Gro aus den Unterländern, den Schweizern, den Norditalienern und den Süddeutschen haben... Den Länder
00:11:18: dachte ich auch!
00:11:19: Und Russen?
00:11:21: Genau.
00:11:23: In die Richtung geht es ja, aber ich würde schon sagen ... Die, die ja ein paar Autostunden in Fernsehen machen schon immer noch eine große Kunden-Bippe aus.
00:11:31: Also das ist immer die Frage reden wir über Anzahlkunden oder über Dollar Volume Budget.
00:11:39: Dann verändert sich es nochmal.
00:11:40: Aber wie leise?
00:11:41: Es hat noch bis zu einen Prozent der Kundschaft sind tatsächlich.
00:11:45: Der Schweizer, der Deutschschweizer sind Süddeutsche und Norditaliener.
00:11:49: Und dann eben um zum Punkt zu kommen du hast es schon herausgekitzelt wird's extrem international.
00:11:55: Wir formen das eben sehr, sehr viele Engländer.
00:11:59: Lustigerweise auch historisch Griechen im Mittel-East.
00:12:04: Wir erleben jetzt dass sehr viel Brasilianer für sich entdecken und Teil ihrer Sommerferien sozusagen die sehr lang sind von Dezember bis Februar in Januar fin der Hitze hier hoch kommen.
00:12:21: Klima ist sicherlich auch ein gutes Thema noch gleich.
00:12:24: Also bedeutet sehr internationale Kundengruppe und ich würde sagen verschiedenste Stufen, also um den Einheimischen Markt mal auf der Seite lassen haben wir natürlich hier auch eine gewisse Restriktion was ja den Adab von Zweigwohnsitz mit zum Beispiel Ferienimmobilien angeht.
00:12:42: Ausländer haben die Möglichkeit bis zu einer Quadratmeter mit gewissen Ausnahmesituationen sogar ein bisschen mehr zu erwerben.
00:12:52: Und somit sind diese Zweitwohnsitz-Apartments in besserer Lage eine Commodity oder ein Produkt, was unglaublich hohe Seltenheit hat und damit einfach auch einen wirklich unfassbaren Wert erreicht hat.
00:13:08: Ich habe mit großen Schmunzeln letztens gelesen wo die Blick eher relativ breit über die teuerste Wohnung der Schweiz an Elgerisee bei fourteen Millionen Franken auf der Titelseite schrieb und musste doch etwas schmunzeln, wie schlecht das doch irgendwie recherchiert war.
00:13:25: Denn das ist vollkommen klar da bedingen wir uns hier in anderen Gefieden sozusagen.
00:13:31: Und da ist es dann eben auch so ein Moment gekommen wo wir fast schon so der klassischen Immobilien-Bedertung uns hinaus transferieren ins Fähren wo es eher um Produktkategorien gibt.
00:13:44: Und so ist es eben, dass wir hier dann tatsächlich relativ schnell in G-Fieden sind.
00:13:50: Die sich im Monaco und Hongkong sphären bewegen.
00:13:54: UBS hat's fundamentiert in ihrem letzten Global Literary Report.
00:13:59: Schreiben Sie davon das mit zweiundfünfzigtausend Durchschnittsfreien und pro Quadratmeter.
00:14:05: Das ist im Ausland auch der breiteste Durchschnitte.
00:14:07: Ja also schreiben sie es tatsächlich in diesem Report.
00:14:09: ich habe vor dem Outcast nochmal angeschaut Witzig.
00:14:14: Ihre Finanzierungsbasis ist nicht ganz da, wo ich leider um mich das ein Projekt ist.
00:14:19: Ich würde auch sagen dass es tatsächlich jemand in einer großen Euphorie irgendwo verfasst hat denn das sehen wir nicht wenn man sich... Es ist der Luxury Report.
00:14:28: also ich gehe davon aus dass sie einfach wahrscheinlich mit einem Astorixen unten alles auskrammern was nicht sozusagen dieses Ultra Prime ist.
00:14:34: und dann würde ich sagen gehen ich und meine Kollegen damit dann auch wiederum auch mit.
00:14:39: Also es ist tatsächlich so Und dann ist man tatsächlich eben in einer Sphäre und natürlich auch in der Kundengruppe, die recht schmal ist.
00:14:50: Wir reden dann auch bei den meisten Käufern aus internationaler Herkunft von nicht einem Zweigwohnsitz erwerb, sondern meistens für ein dritterer Wohnsitz erworben wird.
00:15:03: Versuche meine Kunden immer daran zu ermahnen, dass wenn man nicht sechs bis acht Wochen wirklich plant hier oben zu sein.
00:15:08: Dass man sich das überlegen sollte in einem Markt wie diesen und ein Umfeld wie diesem eine Immobilie zu erwerben.
00:15:13: aber oftmals ist es tatsächlich gerade genau ungefähr knapp für diese Zeit.
00:15:20: Und damit sind wir in einem global vergleichbar unfassbar Spitzen nur für die vermögensten Personen vorgesehenen Markt.
00:15:35: Wenn wir dann noch den Bogen weiter spannen und über die drei, vier ganz besonderen Willenlagen sprechen und die Opportunitäten dort, wird es nochmal spitze wo wir wirklich Käufer sehen, die bereit sind für größere zweistellige Millionenbeträge Baustellen zu erwerben und am Ende das Projekt zu starten.
00:16:01: Wiederum aber auch mit einem gewissen Berechtfertigung.
00:16:06: Oftmals sind es diese Lagen wie zum Beispiel der Sowjetta-Hangen in seiner besten Form so, dass man eben genau diesen Blick über die drei Seen hat – mit den lärchen Wäldern auf der Seite und den wunderschönen Wergen Rosatjom Lamania, um wieder zum ersten Punkt zurückzukommen, einfach Orte der absolut besonderen natürlichen Schönheit sind und so eben sehr, sehr selten sind.
00:16:31: Und eigentlich ... vierundzwanzig Stunden ein unglaubliches Kino oder ein unglaubliches ... eine unglaubliche Kulisse einem beraten?
00:16:41: Wie sehr ist es auch die Community, die irgendwie so die Preise treibt also ... Also vollkommen einverstanden ich bin heute mit dem Motor da angereist über die ... also gestern und über die Pässe und das ist natürlich unglaublich eindrucksvoll.
00:16:59: Und trotzdem kann das ja vielleicht gar nicht alles sein, sondern ich glaube eben der Besitzerkreis ist sehr exklusiv.
00:17:10: Das hat sich auch einen Einfluss auf die Preise oder wie siehst du das?
00:17:14: Sicherlich, absolut.
00:17:17: Ich denke das Wintersportgebiet, dass am meisten Versatility bietet es ist sehr breit und ein exzellentes Skigebiet muss man nicht überreden.
00:17:30: der Hardcore-Skifahrer wird mich jetzt noch ein paar andere Resorts wahrscheinlich an den Kopf werfen wo man sagen muss sind spitz wenn man rein ums Varianten Skifahren oder Speed-Skifahren nachdenkt möglicherweise noch spannender.
00:17:49: Aber eben jetzt kommt die Kombination, also die Qualität des nordischen Skifahns und die ganzen anderen Eilsportarten der einzige Questarun der Welt, also Skeleton mit offenen Kurven... etwas, was total besonders ist und eben auch einen englischen Club-Spirit mit sich bringt.
00:18:07: Den es noch zwei-, dreimal ergibt mit sehr exklusiven Ski-Clubs, mit sehr eksklusive Nachtclubs – das den Ort sicherlich besonders macht!
00:18:16: Und ein gewisses Jonas Sequois, irgendwo hineingebracht hat mit den vielen renommierten Personen.
00:18:23: Gunther Saks, Johnny Aniel ... Das ist natürlich Dinge die sich jetzt in der Zeit des Instagrams unglaublich kulminieren und ein gewisses Mitu irgendwie mit sich bringen.
00:18:38: Und das ist auch komplett verständlich hier.
00:18:40: Ich scherze manchmal so'n bisschen dass das Engadin oder so ein bisschen den Ibiza Moment hat.
00:18:47: Füßige Hippie, der in den acht oder neunzig Jahren in Ibiza glücklich war und eine wunderbare Zeit hatte.
00:18:54: Hat sich in den zwei Tausenden auch auf einmal umgeschaut.
00:18:56: Das ist okay.
00:18:57: was ist los?
00:18:57: Es sei Stau- und Parkplatz!
00:18:59: Und ich bekomme mein Tisch nicht mehr und musste sich auch so ein bisschen umorientieren.
00:19:06: Scherz beiseite Es ist sehr spitz diese Saison, es sind vielleicht ein Monat oder vielleicht ein bisschen mehr als vier Wochen übers Jahr verteilt in denen es hier wirklich so kulminiert.
00:19:19: Aber es ist in der gewissen Weise schon so, also dieses verschlafenen Skidorf ich sage mal eine Jugendkenne und dann fragt man mal am Abendmensch wir haben Lust und wir begönnen uns etwas Besonderes und gehen mit die Chesa Velia und machen ein tolles Abendessen.
00:19:33: Es ist nicht mehr ganz so einfach.
00:19:34: Also heute muss man in September fragen, ob man am siebenzwanzigsten Dezember noch ein Tisch bekommt.
00:19:40: und den neuen Tischregime ist sechs Uhr abends oder neun Uhr abend.
00:19:44: Und um acht uhr forty fünf wird man auch gebeten zu gehen.
00:19:47: Das sind schon Veränderungen die die irgendwo einschlagen.
00:19:50: aber es ist auch super positiv.
00:19:52: neue Veranstaltungen wie the ice was wahnsinnig eingeschlagen hat wo wirklich auf einer auf einer Ebene von Qualität von classic cars hier Im Winter gezeigt werden, wie es glaube ich im Winter komplett einzigartig ist.
00:20:05: Aber auch für den Sommer sind wir wirklich auf einem Konkurrenniveau das wirklich der Weltklasse ist.
00:20:13: Die Themen die es schon länger gibt aber auch da ist natürlich wahnsinnig viel Besonderheit drum herum also dass das Polo und Eis wenn man jetzt andere Schmiefeld-Polo Turniere vergleicht haben natürlich nicht diese Kulisse.
00:20:27: Das ist einfach was ganz sehr Besonderes Und von daher Total fair, dass dieser Instagram Moment wo ihr eingezogen ist und das sicherlich den Platz ein bisschen verändert hat.
00:20:39: Die Besonderheit ist man macht morgens auf.
00:20:41: Man hat glaube ich... ...二undzwanzig plus nicht schon erratet.
00:20:44: Ressorts die einem zu Füße liegen sozusagen und unglaublich viel Auswahl, unglaublich viele Varietät im Sommer zwei Golfplätze also ja das Ganze ist auch sehr sehr positiv so zu sagen für alle die hier die hier existieren werden.
00:20:59: Ist
00:20:59: es immer noch sehr winterlastig oder merkt man irgendwie ein bisschen einen Shift auch zur Sommersaison hin?
00:21:07: Oder weil du vorher auch das Klima angesprochen hast, was ist deine Meinung nach so die Entwicklung zu erwarten?
00:21:14: Das
00:21:15: werde ich wahrscheinlich von vielen meiner Kunden und eilheimischen gerüffelt, dass ich dieses Thema anspreche.
00:21:22: Nein schade beiseite der Sommer gewinnt!
00:21:25: Ungemein dazu.
00:21:28: Alle Megatrends sind irgendwo erfüllt, es ist Natur und Freiheit in einer gewissen Form nicht überlaufen.
00:21:35: frisches Wasser kühl Luft tolles Essen diese Themen sind in jedermann oder sind irgendwo modern geworden.
00:21:47: ich glaube so dieses am vollen strand ins antropä zu sitzen Mit der Methusa, dem Champagner in der Hand.
00:21:56: Ich weiß gar nicht ob die nächste Generation das irgendwie noch so richtig spannend findet und ich denke eher dass es die E-Bike Tour hier oben mit den Kayak rauszugehen oder mit dem Fahrrad oder die Golf Turniere oder whatever tatsächlich mehr in dieses kontempoere Mindset passen.
00:22:17: Und das ist natürlich hier oben extrem erfüllt.
00:22:20: Es ist eben tatsächlich noch so ein bisschen Geheimnis, also wir sehen dieses Jahr nicht mehr ganz so geheim.
00:22:25: Das Paras Hotel hat um Ende Juni eröffnet und hat die längste Saison glaube ich, die sie seit vielen Dekaden halt mit fast einem halben Jahr geöffnet.
00:22:35: Das war ein bisschen jetzt so einen Testballon aber ich denke es... zeigt sich, dass es jetzt schon erfolgreich ist.
00:22:42: Ja also die Sommersaison ist sehr spannend und man trifft auch mal wieder Leute, die man eigentlich nicht hier erwarten würde, die eher im Winter kamen, die anderen beberichten von den Temperaturen in Südeuropa und sagen wir so, wenn wir schon das haben hier oben und so.
00:22:56: Und das wird sich immer mehr fundamentieren.
00:23:00: Wir hinken sicherlich einem Ort die Start noch hinterher als ganz Jahresstandort.
00:23:04: Es gibt immer noch so wirklich zwei Luftmonate, Mai-November wird eine gewisse Gerechtfertigung, weil es ein bisschen der Schnee schmälzt und Schneemonat irgendwo ist.
00:23:14: Uns fehlt auch die internationale Schule, die von Jung anfängt und durchgehend geht.
00:23:20: Aber es tendiert dazu immer mehr und mehr.
00:23:24: Viele Kunden von uns nutzen den Standort Sankt Moritz als Mittelpunkt des Lebens Sieben bis neun Monate hier im Tal.
00:23:36: Und das ist in der gewissen Form doch ein Novum oder beziehungsweise ein Trend, der sich in den letzten Jahren abzeichnet?
00:23:45: Trotz Schneesicherheit!
00:23:46: Also das ist ja auch ein Nauseengeschild denke ich.
00:23:49: und trotzdem entwickelt sich die frühe Nebensaison echt über mehr zur Hauptsaison.
00:23:54: Absolut!
00:23:55: Die Höhe ist wie gesagt auch wieder zum Ursprungspunkt zurück, diese besondere geografische Situation bringt eben auch also Schneesicherheit genau noch dazu.
00:24:05: Ein fantastisches Skigebiet, so viel Schnee brauchen die gar nicht.
00:24:08: Schief fahren kann man ja immer gut und ich meine dieses Jahr glaube ich haben an die Bergbahn sogar im Corvatch gesagt wir müssten noch lange nicht zumachen ungefähr.
00:24:18: Vormittags hätte man auch noch bis in der Uni fahren können.
00:24:23: Spannend!
00:24:23: Vielen vielen Dank Maximilian.
00:24:25: zum Abschluss Vielleicht ganz kurz die Regionen, die du vertrittst bei Engeln und Völkers.
00:24:31: Also wenn Interessenten egal ob Kauf oder Verkauf von den Mobilien auf dich zukommen können?
00:24:39: Was ist die Region, die Du vertrittest?
00:24:41: also es ist glaube ich nicht nur Sankt Moritz sondern auch ein bisschen Nachbargemeinden.
00:24:45: Und wie erreicht man Dich?
00:24:48: wo finden wir Dich?
00:24:50: Man findet mich hoffentlich recht leicht, das sollte kein Problem sein.
00:24:54: Hoffentlich auch über diesen Podcast.
00:24:58: Die Region, die in meiner Lizenz ist, ist das Oberengerdin.
00:25:03: Da wickt der Monitor sein Netz an und gibt es siderienischen Gänze?
00:25:09: Da haben wir nicht so richtig darüber gesprochen.
00:25:11: Das ganze Oberengedin ist ein Ort dieser natürlichen Schönheit.
00:25:15: Jedes Dorf hat seine eigenen Charakteren Und sind auch irgendwo ihre eigenen Standorte.
00:25:21: Also ich denke, wir haben ganz Spitzkunden die auf den Standortstampf zum Beispiel zugehen was noch so ein richtig schönes Engadiner Dorf ist.
00:25:32: Interessantes Thema also dieses Chalet ist ja per se kein Engadinathema.
00:25:36: Das ist etwas das neu dazugekommen ist.
00:25:40: Die eigentliche typische Immobilie hier ist das Engadina Bauernhaus.
00:25:47: wo wir ganz, ganz tolle architektonische Projekte und dann von Norman Foster gesehen haben diese Häuser ausgebaut haben.
00:25:53: Und fantastische Architektur-Denkmaler sind mittlerweile eher in die Richtung zwischen Strahmf und Zürz und Beaver und Lapund.
00:26:00: Und dann kommen wir so ein bisschen dieses, sagen wir Ritza-Ökosystem zwischen Pontresena, Celerina bis nach Jean Ferre über Sankt Moritz.
00:26:08: Was ein bisschen sein eigener Markt ist.
00:26:11: Obwohl wir natürlich auch komplett verschiedene Charakteren in dem Auto sehen oder was sie machen zu sagen Ritze haben oder dennoch ist es ein bisschen so ein... und dann gehts die Sehen hoch, sie war planer, seelt's bis nach Maloyah, was auch wieder so komplett ein eigenes.
00:26:25: also da berate ich immer wahnsinnig gerne Geht auch ganz spezifisch auf Kundenwünsche ein.
00:26:33: Die Taylor, die noch so aus Renaus wachsen, das ist dann wirklich verändert sich das Ganze sehr schnell ganz massiv aber sicherlich auch spannend.
00:26:42: und ansonsten sind wir natürlich als Marke Engelvölkers und vor allem mit dem sehr eng gestrickten Private Office-Netzwerk, von dem ich jetzt auch Teil sein darf, nachdem ich es aufbauen durfte.
00:26:53: Mit meinen Kollegen in der ganzen Schweiz immer sehr gerne für jeden und für jede Frage und Anfrage da.
00:27:01: Super!
00:27:02: Danke dir, Wolfs Media!
00:27:03: Herzlichen Dank!
00:27:04: Das ist Jürgen Erdrupter.
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